Wie alles begann

Zum Ursprung der Firma Arnold Schmid Recycling AG

hist11963 beschlossen Heidi und Arnold Schmid ihre Geschäftstätigkeit auf Autoabbruch und Handel mit Alteisenabfällen auszurichten. Die eingesetzten Mittel waren bescheiden und Gesetze zum Umweltschutz gab es noch so gut wie keine. Damals wurden Autowracks ausgebrannt, Altpneus angezündet und Haushaltgeräte, Velos usw. auf Schutthalden geworfen.

1967 konnte bereits die erste Autohist2presse in Betrieb genommen werden. Für den An- und Abtransport des Schrottes wurden zwei Lastwagen gekauft.

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Erste Umweltschutzgesetze führten in den siebziger Jahren dazu, dass in der Schweiz 4 Shredderwerke entstanden. Autos durften jetzt nicht mehr ausgebrannt sondern mussten ‘trocken gelegt’ werden. Dies bedeutete, dass sämtliche Flüssigkeiten aus den Autos entfernt werden mussten. Dies ist auch heute noch so.

1975 wurde ein Vertrag zwischen der VASSO (Vereinigung der offiziellen hist4Autosammelstellen-Halter der Schweiz) und den ostschweizer Kantonen abgeschlossen. Dieser Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, den Kantonen und den Verwertungsbetrieben. Als Mitglied der VASSO ist die Firma Arnold Schmid verpflichtet alle Autos anzunehmen und sie der umweltgerechten Entsorgung zu zuführen.

hist5Die Firma wuchs und die Platzverhältnisse in Löhningen, dem früheren Firmensitz, wurden zu eng. Nach längerem Suchen war es dann am 1. Dezember 1978 soweit. Der Umzug von Löhningen nach Schaffhausen ins Herblingertal fand statt. Damals betrug das Grundstück 3450 m2. Ein Jahr später, also 1979, kaufte die Firma Arnold Schmid weitere 2000 m2 dazu. Gleichzeitig mit dem Umzug wurde die Autopresse durch eine 400 Tonnen Schrottschere ersetzt. Damit wurde der Grundstein für die Verlagerung des Kerngeschäftes von Autoabbruch auf Industrieschrottentsorgung gelegt. 1988 wurde die 400 Tonnen Schrottschere durch eine 800 Tonnen ersetzt.

 

Neue Dienstleistung Baumischabfall-Sortierung
Anfang der neunziger Jahre sah die Firma Arnold Schmid eine neue Entwicklung im Bereich der Entsorgung von verschiedenen Wertstoffen auf sich zukommen. Dank dem, dass 1990 von der Stadt Schaffhausen weitere 4070 m2 Bauland im Baurecht erworben werden konnten, konnte man sich nun an die Realisierung der Idee ‘Baumischabfall-Sortierung’ heran machen. Einerseits wurde mit dem Bau einer neuen Halle begonnen und anderseits die Umweltverträglichkeitsprüfung für die Baumischabfall-Sortierung in Auftrag gegeben. Am 23. April 1993 erteilte der Kanton die Bewilligung für den Bau und den Betrieb einer Baumischabfall-Sortierannlage. Einige Auflagen im Zusammenhang mit der Betriebsbewilligung mussten noch erfüllt werden und ab 23. August 1993 wurden Baumischabfälle zur Sortierung angenommen. Die Feinsortieranlage wurde von der Firma Arnold Schmid selbst konzipiert und gebaut. Einzig die elektrische Ausführung der Sortieranlage musste Fremdvergeben werden. Die Sortierergebnisse sind sehr überzeugend.

Die Bauschuttsortierung entwickelte Eigendynamik. So wurde Arnold Schmid Recycling auch im Bereich Papier-, Karton- und PE-Folienabfällen aktiv. Neu entsorgen wir auch Altglas.

Die Politik der Firma Arnold Schmid Recycling AG steht völlig im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen. Recyclieren was recycliert werden kann, verbrennen was verbrannt werden kann und deponieren was weder recycliert noch verbrannt werden kann.

Chronik der Firma Arnold Schmid Recycling AG

1963 Gründung der Firma Arnold Schmid
1967 Eine Autopresse wird in Betrieb genommen
1968 Eintrag der Firma Arnold Schmid im HR
1975 Die VASSO schliesst einen Vertrag mit den ostschweizer Kantonen ab der die Entsorgung von Altautos regelt. Die Firma Schmid ist Mitglied der VASSO
1978 Umzug von Löhnigen nach Schaffhausen
Autopresse durch 400 To Schrottschere ersetzt
1979 Betriebserweiterung um 2000 m2, Total jetzt ca. 5450 m2
1988 400 To durch 800 To Schrottschere ersetzt
und eine 90 To Bahnwaage installiert
1989 Im Baurecht von der Stadt Schaffhausen 4070 m2 dazu erworben
1990 Erste Gedanken zum Thema Baumischabfall-Sortierung
1991 Beginn des Hallenneubaus
1992 Auftrag für die UVP erteilt
1993 Bewilligung für den Bau und den Betrieb einer Baumischabfall-Sortieranlage erhalten
Inbetriebnahme einer 40 To Fahrzeugwaage
Erste Annahme von Baumischabfällen
1994 Inbetriebnahme der Feinsortieranlage für Baumischabfälle
1996 Inbetriebnahme einer vollautomatischen 35 To Ballenpresse und einer mobilen Altholzshredderanlage
Der Verein “OccNet” wird gegründet. Die Firma Arnold Schmid ist Gründungsmitglied.
1997 Als erstes Unternehmen in der Schweiz exportiert die Firma Arnold Schmid aufgrund einer Notifikation Altholz nach Italien.
Die Datenbank “OccNet” wird in Betrieb genommen.
1998 Ein neues EDV-System (AVIS) für die Autoverwertung und die Fakturierung wird in Betrieb genommen.
Die Firma Arnold Schmid gibt sich erstmals ein Logo und nennt sich neu Arnold Schmid Recycling.
Arnold Schmid Recycling erwirbt weitere 1731 m2 Industriebauland und verfügt jetzt über Total 11259 m2 Land.
1999 Arnold Schmid Recycling erhält die VSMR-Lizenz für das Recyclieren, Entsorgen bzw. Verwerten von elektrischen und elektronischen Geräten
2000 Entsorgung von Altglas
2002 In Betriebnahme der eigens für die Autozerlegung erstellen Demontagehalle
2003 Überführung der Einzelfirma Arnold Schmid, Inhaber Frau Heidi Schmid in die Arnold Schmid Recycling AG,
Rückwirkend auf 01.01.2003 und Eintrag im Handelregisteramt per 10.06.2003
2004 Für die Unfallfahrzeugabholung wird ein Autotransporter (IVECO 65 C 16) samt Anhänger angeschafft
Der 3-Achs Scania mit Welakiaufbau wird durch einen Mercedes-Benz, Tpy Actros 2636 K 6×4 mit UT Komoran 26T-Aufbau ersetzt
2005 Die 35 To Paal-Ballenpresse wird durch eine 50 To Presona-Ballenpresse mit 5m-Unterflur-Förderband ersetzt.
Ein 714-Fuchsbagger wird durch einen Fuchs MHL 331 ersetzt
2006 Start für die Zertifzierung nach ISO 9001 und 14001 mit Ziel Ende Juni 2007 abgeschlossen Im Herbst folgt der neue 4-Achs mit Hakengerätaufbau, ein Mercedes-Benz, Actros 3244 8×4/4, Aufbau von UT, Tpy Saurierer GHL 26TR65 Am Samstag 02.12.2006 haben wir die Annahmestelle (Recyhof) für Privatkunden offiziell in Betrieb genommen.
2013 Schweren Herzens fällten wir den Entscheid die Autoverwertung aufzugeben.
2014 Mit Beginn des neuen Jahres wurde die Zerlegung von Altautos eingestellt.
2016 Über der freigewordenen Fläche des “Autofriedhofes” wurde eine neue Halle erstellt.
Abmessungen 50.0m x 60.0 m, Konstruktion stützenfrei. Die Beleuchtung der Halle besteht aus 18 Stück 200 Watt LED-Leuchten auf ca. 12m Höhe.